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Mit dem beginnenden Badebetrieb war auch bald eine Kirche in Göhren notwendig. Nachdem zunächst um 1900 eine provisorische Waldkirche errichtet wurde, erbaute man 1929/30 ein Gotteshaus aus Klinker mit einem wuchtigen Doppelturm. Dieser Bau orientiert sich an mittelalterlichen Vorbildern. Der Tiroler Bildschnitzer Ferdinand Stufflesser schuf die Altarfiguren: Maria und Johannes stehen unter einem Kreuz als Fischerpaar in Mönchguter Tracht. Die vier Glasfenster des Altarraumes mit Seefahrtsmotiven schuf ein Meininger Grafiker.

Außergewöhnlich: Votivschiff

Umgebung: bronzezeitliches Hügelgrab „Speckbusch“ hinter der Kirche

 

Dorfkirche Göhren
Weitere Informationen

Front Evangelische Kirche Göhren im Jahr 2005

© Fotos Rolf Böhm, Januar 2005