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Findlinge auf Rügen

Fotograf Robert Denier

Die größten Findlinge
Neben Kreidefelsen, Feuersteinfeldern, Haken- und Nehrungsbildungen gehören die Blöcke aus Granit und Gneis zu den geologischen Sehenswürdigkeiten Rügens, vor allem an den Nord- und Ostküsten der Insel Rügen.

23 sind es gegenwärtig, jeder mit mehr als 10 m³ Volumen.

Gehäuft kommen sie um die Nordostspitze Wittows, auf Jasmund und Mönchgut vor.

Vermutlich wurden sie beim Vorstoß des Ostseegroßgletschers während der letzten Eiszeit an den Flanken der Gletscherströme von Norden hierher getragen und blieben an den von den Gletschern hochgepressten und steilaufgerichteten Kreideschollen von Jasmund und Wittow liegen.

Die größten Findlinge Rügens

Tabelle Wikipedia entnommen


Geotopname

Volumen

(ober-irdisch)1)

Masse 

Geotop G22)

Ort

1.

Findling Buskam

600 m³ (206 m³)

1600 t

83

bei Göhren (Nordstrand/östlich), 300 m vom Ufer entfernt in der Ostsee

2.

Findling Nardevitz

104 m³ (71 m³)

281 t

75

400 m nördlich von Nardevitz auf dem Feld, von Büschen umwachsen

3.

Findling Blandow

65 m³ (54,5 m³)

175 t

81

von Blandow (Bushaltestelle) aus Weg zum Strand und von dort ca. 200 m östlich im Wasser

4.

Findling Siebenschneiderstein

61 m³ (32,5 m³)

165 t

68

am Gellort, 1 km nordwestlich vom Kap Arkona

5.

Findling Schwanenstein

60 m³ (54 m³)

162 t

73

100 m östlich des Hafens von Lohme im Wasser

6.

Findling Uskam (Klein Helgoland)

41 m³ (40,5 m³)

110 t

66

370 m ostnordöstlich des Sassnitzer Kurplatzes (Konzertmuschel), 15 m vom Ufer entfernt im Wasser

7.

Findling Jastor

34 m³ (32,5 m³)

91 t

537

an der Zufahrt zum neuen Fährhafen Sassnitz

8.

Findling Opferstein von Quoltitz

27 m³ (14,5 m³)

73 t

72

1 km nordöstlich der Wüstung Quoltitz vor dem NSG links unter Bäumen

9.

Findling Jasmund

27 m³ (21 m³)

73 t

82

NP Jasmund, am Strand zwischen Kollicker Ort und Kollicker Bach

10.

Findling Möwenstein (Ummanz)

27 m³ (13,5 m³)

73 t

91

Befindet bei Tankow auf der Insel Ummanz direkt hinter dem Deich auf der Weide
(Vogelschutzgebiet!)

1 Überirdisch vermessener Anteil nach der Formel Länge × Breite × Höhe × 0,6
2 Die in Mecklenburg-Vorpommern gesetzlich geschützten Geotope sind beim Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie in einem Kataster zusammengefasst. Sie sind mit der Signatur „G2“ und einer Nummer eindeutig gekennzeichnet.