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Deutschlands größte und wunderschöne Insel Rügen . . .

ist seit 1936 durch den Rügendamm und seit 2007 durch die Rügenbrücke (Video Rügen­brücke) mit dem Festland verbunden. Rügen umfasst, ohne die eingeschlossenen Wasser­flächen, eine Fläche von 973 qkm und hat eine  Außenküstenlinie von 573 km Länge.
Abgetrennt durch den an seinen engsten Stellen nur einen Kilometer breiten Strelasund, ragt die Insel etwa 50 km weit nach Norden in die See.
Die größte Ausdehnung von Ost nach West beträgt etwa 40 km, kein Ort auf der Insel liegt weiter als 8 km vom Wasser entfernt.

Den Kern der Insel bildet das Gebiet um Bergen, Putbus, Garz und Gingst. Durch Bodden und Wieken getrennt schließen sich die Halbinseln an.

 

Kurzurlaub auf Rügen

Bei einem Kurzurlaub auf Rügen können Besucher verschiedene Ecken der Insel erkunden. Rügen bietet für alle etwas: kilometerlange, feinsandige Naturstrände und vielseitiges Hinterland für Naturliebhaber. Aus diesem Grund ist Rügen das ganze Jahr über reizvoll.

Er ist weiß, sandig und das Meer rauscht

Die vielen Küstenabschnitte sind teilweise sehr unterschiedlich. Sie reichen von schroffen Steilküsten bis hin zu bade-freundlichen Buchten mit feinstem Ostseesand.
Zu den schönsten Stränden der Insel zählen:

  • „die Schaabe“ – die elf Kilometer lange Nehrung zwischen Juliusruth und Glowe
  • feinster Ostseestrand zwischen Lobbe und dem Ostseebad Thiessow
  • „Prorer Wiek“ zwischen Prora und dem Ostseebad Binz
  • der Nordstrand von Göhren
  • der Ostseestrand von Sellin
Kulturelle Schönheit

Rügen ist die größte deutsche Insel, ihren Besuchers bietet sie daher viel Abwechslung in der Natur, aber auch Architektur und Kultur.
Die „Weiße Stadt“ Putbus im Süden der Insel erhielt ihren Namen aufgrund der weiß-gestrichenen Häuser der ganzen Stadt. Putbus liegt unweit von Bergen. Zudem wird sie oft als „Rosenstadt“ bezeichnet, da alle Häuser von Rosenstöcken geziert werden. Putbus ist zudem für ihren „Zirkus“ berühmt, ein großer, symmetrisch mit Bäumen gesäumter Platz. Der Schlosspark der Stadt Putbus zählt zu den schönsten Gartenanlagen von Mecklenburg-Vorpommern.
Das Ostseebad Thiessow ist der südlichste Ort von Rügen, auf der Halbinsel Mönchgut. Er ist von drei Seiten von Wasser umgeben:

  • Südpferd
  • Thiessower Haken
  • Klein Zicker

Vom Aussichtsturm kann man bei guter Sicht den Ruden und die Insel Oi erspähen. Am reizvollsten ist hingegen eine Wanderung um die Halbinsel Klein Zicker, reetgedeckte Häuser begeistern in den Ortschaften und die schroffe Küste am Meer.

Natürliche Raffinesse

Wer nicht so sehr dem Badespaß verfallen ist, sondern sich an der landschaftlichen Schönheit erfreut, sollte Lohme aufsuchen. Die Gemeinde auf der Halbinsel Jasmund thront über einer 70 Meter hohen Steilküste. Von dort hat man einen atemberaubenden Blick zum Kap Arkona, der Nordspitze Rügens. 213 Treppen müssen vom Ort zum Hafen herunter bewältigt werden. Über dem Hafen wacht ein 160 Tonnen schwerer Findling, der Schwanensteig.

Die 20 Quadratkilometer große Halbinsel Ummanz im Westen von Rügen fasziniert ihre Besucher mit ihrer einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt, weswegen sie Teil des Nationalparks ist. Die viertgrößte Insel Mecklenburg-Vorpommerns erreicht man über eine 250 Meter lange Brücke von Rügen nach Waase. Die meisten Urlauber unternehmen Radpartien oder Wandertouren, da die Landschaft sehr flach ist.

Die stark zerlappte Insel Rügen besteht aus mehreren Insel­kernen, mit kleinen und mittleren Erhe­bungen. Dazwischen liegen Neh­rungen und Haken, die die Insel­kerne miteinander verbinden.

Sie sind geologisch jünger, d.h. sie sind erst nach den Inselkernen entstanden.

Eine Besonderheit sind die in die rügensche Kreide eingelagerten Feuersteinbänke. Vom Meer ausgewaschen und an manchen Küstenabschnitten in großen Mengen abgelagert, gehören sie zu den Eigenarten des rügenschen Strandes.

Auf der Schaabe und besonders in der Schmalen Heide bei Mukran kommen sie landeinwärts in langen Wällen vor. Dort sind die Feuersteine vor langer Zeit bei größeren Sturmfluten vom Wasser abgesetzt. So sind zum Beispiel die Feuersteinfelder bei Mukran entstanden.

Die Steilküsten auf Wittow, Jasmund, der Granitz und Mönchgut unterlagen und unterliegen Abtragungen durch das Wasser und sind teilweise mit Schutzbauten, wie z.B. am Nordperd bei Göhren gesichert.

Das abgetragene Material wird im Strömungsschatten wieder abgesetzt. So entstanden Nehrungen wie beispielsweise die Schmale Heide, die Schaabe oder der große Strand und Haken wie zum Beispiel der Thiessower Haken.

Dieser Vorgang kann auch heute noch täglichen, besonders nach jeder Sturmflut und den damit verbundenen Küstenabbrüchen beobachtet werden.

Die großen Wälder der Insel sind:

  • der „Schaabe-Wald“ zwischen Glowe und Juliusruh,
  • die Stubnitz auf Jasmund
  • die Wälder der „Schmalen Heide“ zwischen Binz und Mikran
  • die Wälder bei Göhren und Baabe.

Zu den bedeutendsten Wäldern gehören der Forst Werder, der Pansevitzer und der Ralswieker Forst.

Reich ist die Tierwelt Rügens, insbesondere die der Vögel. Zahlreiche kleine, abseits gelegene Inseln in den Boddengewässern mit ihren versumpften und bewachsenen Ufern geben den Tieren die Möglichkeit, ungestört zu brüten.

Herrliche Rotbuchenwälder auf den Inselkernen wechseln mit Kiefernwäldern der Heidegebiete auf den Nehrungen.

Die höchsten Erhebungen der Insel sind der 161 m hohe Piekberg bei Hagen auf Jasmund und der 119 m hohe, als Königsstuhl bezeichnete Kreidefelsen, unmittelbar an der Küste Jasmunds, Der Rugard bei Bergen dagegen ist nur 91 m hoch.

Vom Rugard bei Bobbin hat man einen weiten Blick auf den Jasmunder Bodden.