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Sanddorn

Aufgrund seines hohen Gehalts an Vitamin C wird der Sanddorn auch gerne die „Zitrone des Nordens“ genannt. Ja, Sanddorn wächst auch an der Nordsee, und auch an der weiteren Küste Mecklenburg-Vorpommerns ist er verbreitet – aber wir sind hier im Rügen A-Z, und daher ist hier vom Sanddorn auf Rügen die Rede. 

Seit annähernd 200 Jahren ist der Sanddorn auf Rügen heimisch. Ihm reicht der an der Küste meist doch recht karge, sandige Boden an den Steilküsten, doch wächst er auch in Buchten und an nicht so windigen Stellen. Sein weiterer Name ist Dornbusch – nach ihm mag die höchste Erhebung auf Hiddensee genannt worden sein. Der auf gut 2 Meter Höhe wachsende dunkelgrün-silbergrau belaubte Sanddorn steht unter Naturschutz. Es gibt ihn als einzelstehende Strauchpflanze, als oft undurchdringbare Hecke und – in jüngerer Zeit – immer häufiger auch in Plantagen.

Die Früchte des Sanddorn sind wahre Alleskönner – allein für sich sind sie sehr sauer, der Zitrone ähnlich, die hinter diesen kleinen Vitamin-C-Kraftprotzen zurücksteht. Zum Verzehr in jeglicher Form werden sie gesüßt. Dem Sanddorn wird nachgesagt, dass er sowohl die Blutfettwerte als auch den Blutdruck senkt. Atemwegerkrankte erfahren Linderung,  auch der Cholesterinwert wird positiv beeinflusst.

Sanddorn wird im Herbst geerntet und findet dann als Konfitüre, Marmelade, Saft, Likör, Wein, in Form von Bonbons, aber auch kosmetisch verarbeitet als Creme, Seife, Öl den Weg zum Kunden. In jedem etwas größeren Ort auf Rügen gibt es Sanddorn in allen Facetten zu kaufen – sei es als Souvenir, zum Verschenken oder zum Selber-Nutzen.

Alljährlich findet im August in Glowe das mittlerweile Berühmtheit erlangte Sanddorn-Fest statt und lockt viele Schaulustige in dies ehemalige Fischerdorf im Süden der Schaabe. 

Sanddorn
Sanddorn - Lebenselexier
Die Sanddorn-Hexe
Ein Sanddorn-Korb als Souvenir

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