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Strelasund

Lage auf Rügen
Lage Breege
Strelasund
Blick auf den Strelasund

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Wikipedia
Strelasund

Der Strelasund trennt Rügen vom Vorpommerschen Festland. 33 Kilometer lang ist diese Verbindung zwischen Kubitzer Bodden im Westen Rügens und dem Greifswalder Bodden im Süden der Insel. Der Strelasund beginnt dort, wo der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft endet: oberhalb des nördlich von Stralsund sich vorreckenden Parower Hakens und dem Bessiner Haken auf Rügen. Unterhalb der Halbinsel Zudar – vereinfacht gesagt, dort, wo die Glewitzer Fähre von Stahlbrode aus die Querung nach Rügen hinüber ermöglicht – geht der Strelasund in den Greifswalder Bodden über.

Ist der Strelasund an seinen beiden Enden eine recht breite Meeresstraße, so misst er an seiner schmalsten Stelle – vor der Prosnitzer Schanze – kaum einen Kilometer. Künstlich verengt ist der Strelasund in Höhe Stralsunds. Dort führt die Ziegelgrabenbrücke von der alten Hanse-Stadt zur Stralsund vorgelagerten Insel Dänholm. Über den Rügendamm ist Dänholm mit Rügen verbunden. Seit der Freigabe der Rügenbrücke hat der Rügendamm für den Besucher Rügens seinen Schrecken als Stau-Strecke verloren.

Dänholm ist die einzige erwähnenswerte Insel im Strelasund – Halbinseln allerdings gibt es mehrere in diesem Fahrwasser, was Seefahrern damals und heute durch viele Untiefen und unterschiedliche Flachwasser-Zonen das Anlaufen des Hafens von Stralsund erschwerte. „Herausragend“ im reinen Wortsinn sind die vor Gustow liegende Halbinsel Drigge und das kleine Stückchen Rügen mit Prosnitz und der Prosnitzer Schanze. Auf der Festland-Seite ragt an dieser Stelle die Halbinsel Devin in den Strelasund und zwingt ihn dadurch in große Windungen.

Der Strelasund ist nicht nur für die Handelsschifffahrt eine wichtige Wasserstraße, auch Freizeit-Kapitäne nutzen ihn mit ihren Segel- und Motorbooten. Sowohl auf Rügen als auch auf dem Festland entstanden und entstehen noch Liegeplätze. So hat seit der Wassersport-Saison 2010 auch Stahlbrode einen Yacht-Hafen-Stahlbrode. Durch die Wassertiefe von 3-4 m können auch größere Yachten diesen Hafen nutzen – sei es als Zwischendurch-Liegeplatz oder auf Dauer. Ein weiterer Yachthafen ist im August 2010 in Gustow eröffnet worden, der Naturhafen Gustow