Seite auswählen

Der Backsteinbau, im 15. Jh. entstanden, ist 200 Jahre später im barocken Stil verändert und renoviert worden. 1935 bis 36 wurden bei Restaurierungen barocke Ausmalungen im Chor und Hauptschiff wieder hergestellt.

Das eindrucksvolle Triumphkreuz (15. Jh.) eines unbekannten Meisters wurde in derselben Zeit vom Lettner auf den Altar umgestellt. Epitaphien der Familie von der Osten aus dem 17. Jh. stellen u. a. den Leidensweg Christi dar.

1318 erstmalige Erwähnung einer Kirche

15. Jh. wurde die heutige Kirche erbaut. Chor, Sakristei und Schiff entstanden in geringem Zeitabstand

1884 entstand der westliche Vorbau

1936/37 erfolgte eine durchgreifende Instandsetzung und Neuausmalung der Kirche.

1989/93 umfangreiche Sanierung des Turmes und farbliche Neugestaltung des Innenraumes

Beachtenswert an der Ausstattung sind vor allem: die Wandmalerei Christophorus aus der Zeit um 1450, das Triumphkruzifix aus dem
15. Jh., ein Taufengel aus der Zeit um 1700, Grabplatten aus dem 15. bis 16. Jh. und mehrere Reliefbilder aus dem Anfang des
17. Jh.

Außergewöhnlich: Über einem Gemälde des Heiligen Christopherus befinden sich spätgotische Wandmalereien.

Kirche Samtens
Weitere Informationen
 
Kirche Samtens im Jahr 2005
Geschichte der Kirche Samtens im Jahr 2005
Kirche Samtens im Jahr 2005

© Fotos Rolf Böhm, Januar 2005

 

Die ältesten Baudenkmale Rügens sind die in allen Gebieten der Insel zu findenden Kirchenbauten. Teilweise stammen sie noch aus den Anfängen der Christianisierung am Ende des 12. und des 13. Jahrhunderts.

Charakteristisch sind dabei insbesondere die kleineren Dorfkirchen aus verschiedenen Stilepochen, oft aus Backstein, teilweise mit Feldsteinsockeln errichtet, die das Orts- und das Landschaftsbild weithin sichtbar prägen.