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1400 Aus dieser Zeit stammt die Kreuzigungsgruppe
1469 Vollendung des Chores der heutigen Backsteinkirche mit den eingefügten Feldsteinen, dessen Fertigstellung mit der urkundlich für dieses Jahr belegten Altarweihe im Zusammenhang steht. Im Anschluss daran wurde das kreuzrippengewölbte Langhaus errichtet.
1500 An das Langhaus wurde der Westturm vorgesetzt.
1705 entstand die Kanzel. Eine Freifigur des Petrus dient als Kanzelträger.
1811 diente die Kirche als Getreidelager; Zeit der Franzosen
1892 Im Zuge umfangreicher Renovierung erhielt die Kirche Taufe, Orgel und Gestühl.
1979 Nach einer erneuten Renovierung wurde die Kirche einen Tag vor Silvester wieder für den gottesdienstlichen Gebrauch geweiht.

Die Kirche hat eine vorzügliche Akustik. Im Sommer finden hier Abendkonzerte statt.

Neben der Kirche ist als Rest eines alten Pfarrhofes aus dem 18. Jahrhundert das Pfarrhaus als eingeschossiges Fachwerk-Traufenhaus erhalten.

Die Fertigstellung des ältesten Teils der heutigen Backsteinkirche, des Chores, fand 1469 statt. Später wurden das dreijochige Langhaus und die Sakristei angebaut. Nach 1500 entstand der quadratische Westturm.

Im Zuge von Umbauarbeiten erhielt der Chor 1785 ein Spielgelgewölbe. Reste mittelalterlicher Bemalung finden sich im Inneren. Auf dem Altar befindet sich eine Kreuzigungsgruppe aus der Zeit um 1400, die aus der Poseritzer Kirche geliehen ist. Moderne Beigaben aus dem 19. Jh. sind Taufe, Orgel und Gestühl.

Außergewöhnlich: Kanzel (18. Jh.); Votivschiff (1848)

Die ältesten Baudenkmale Rügens sind die in allen Gebieten der Insel zu findenden Kirchenbauten. Teilweise stammen sie noch aus den Anfängen der Christianisierung am Ende des 12. und des 13. Jahrhunderts.

St. Stephanuskirche in Swantow
Weitere Informationen
 
St. Stephanuskirche Swantow im Jahr 2005
Bestattungshaus St. Stephanuskirche Swantow im Jahr 2005

Charakteristisch sind dabei insbesondere die kleineren Dorfkirchen aus verschiedenen Stilepochen, oft aus Backstein, teilweise mit Feldsteinsockeln errichtet, die das Orts- und das Landschaftsbild weithin prägen.

An diesem, slawisch „Swetagora“ („Heiliger Berg“) genannten Ort wird eine der drei vom Bischof von Roskilde im Lande „Karenza“ (heute Garz) an der Stelle wendischer Heiligtümer gegründeten Kirchen vermutet. Vom ursprünglichen Kirchenbau haben sich keine Reste erhalten.

St. Stephanuskirche Swantow im Jahr 2005
Geschichte der St. Stephanuskirche Swantow im Jahr 2005

© Fotos Rolf Böhm, Januar 2005